Albträume: Ursachen und Umgang
Albträume sind häufig und meist harmlos. Wann sie zum Problem werden und was hilft.
Wie häufig sie sind
Gelegentliche Albträume kennt fast jeder. Von einer behandlungsbedürftigen Albtraumstörung spricht man erst, wenn sie regelmässig auftreten, den Schlaf stören und den Alltag belasten.
Typische Auslöser
Stress und ungelöste Konflikte stehen an erster Stelle. Dazu kommen Schlafmangel, unregelmässige Schlafzeiten, Alkohol, Fieber und bestimmte Medikamente. Auch belastende Erlebnisse wirken oft mit Verzögerung nach.
Was hilft
Ein stabiler Schlafrhythmus, Entspannung vor dem Zubettgehen und der Verzicht auf aufwühlende Inhalte am Abend senken die Häufigkeit. Wirksam belegt ist zudem, den Albtraum aufzuschreiben und ihm im Wachzustand ein neues Ende zu geben.
Wann du Hilfe suchst
Wenn Albträume dich seit Wochen regelmässig wecken, du Angst vor dem Einschlafen entwickelst oder sie mit einem belastenden Erlebnis zusammenhängen, ist eine ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung sinnvoll. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern der schnellste Weg zu ruhigem Schlaf.
Dieser Text dient der Information und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Beratung. Bei anhaltenden Schlafproblemen oder belastenden Träumen wende dich an eine Fachperson.