Die Schlafphasen im Ueberblick
Schlaf verlaeuft in Zyklen von etwa 90 Minuten. Wer sie kennt, versteht, warum Traeume zu bestimmten Zeiten auftreten.
Der Zyklus
Eine Schlafnacht besteht aus vier bis sechs Zyklen von jeweils rund 90 Minuten. Jeder Zyklus durchlaeuft Leichtschlaf, Tiefschlaf und REM-Schlaf. Die Verteilung verschiebt sich im Lauf der Nacht deutlich.
Leicht- und Tiefschlaf
Der Leichtschlaf leitet den Zyklus ein, Puls und Atmung werden ruhiger. Im Tiefschlaf faehrt der Koerper herunter, das Gehirn zeigt langsame Wellen. Diese Phase dient vor allem der koerperlichen Erholung und liegt geballt in der ersten Nachthaelfte.
REM-Schlaf
Im REM-Schlaf bewegen sich die Augen schnell, das Gehirn ist fast so aktiv wie im Wachzustand, die Muskulatur ist blockiert. Hier entstehen die lebhaftesten Traeume. REM-Phasen werden gegen Morgen laenger, die letzte kann 30 Minuten und mehr dauern.
Was das fuer Traeume bedeutet
Weil die langen REM-Phasen am Ende der Nacht liegen, erinnerst du dich vor allem an Traeume aus den frueheren Morgenstunden. Genau deshalb setzen Klartraum-Techniken wie WBTB dort an.
Dieser Text dient der Information und ersetzt keine aerztliche oder psychotherapeutische Beratung. Bei anhaltenden Schlafproblemen oder belastenden Traeumen wende dich an eine Fachperson.