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Träume.net

Die MILD-Technik

MILD arbeitet mit Absicht und Gedächtnis statt mit Schlafunterbrechung und lässt sich gut mit WBTB kombinieren.

Was MILD bedeutet

MILD steht für Mnemonic Induction of Lucid Dreams und wurde von Stephen LaBerge entwickelt. Die Technik nutzt das prospektive Gedächtnis, also die Fähigkeit, sich vorzunehmen, etwas später zu tun.

Die Durchführung

Wiederhole beim Einschlafen innerlich einen klaren Satz wie: Das nächste Mal, wenn ich träume, werde ich bemerken, dass ich träume. Stelle dir dabei vor, wie du in einem Traum der letzten Nächte luzid wirst und dort einen Realitätscheck machst.

Warum die Vorstellung wichtig ist

Der reine Satz ohne Bild wirkt schwach. Entscheidend ist, dass du das Erkennen innerlich durchspielst, möglichst mit einem konkreten Traum aus deinem Tagebuch. Du trainierst damit genau den Moment, den du im Traum brauchst.

Kombination

MILD entfaltet die grösste Wirkung direkt nach einer WBTB-Wachphase. Dann ist der Geist wach genug für die Absicht und der Körper nah genug am REM-Schlaf.

Dieser Text dient der Information und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Beratung. Bei anhaltenden Schlafproblemen oder belastenden Träumen wende dich an eine Fachperson.

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