Realitaetschecks richtig einsetzen
Der Realitaetscheck ist die bekannteste Klartraum-Technik. Entscheidend ist nicht, wie oft du ihn machst, sondern wie ernst du ihn nimmst.
Das Prinzip
Ein Realitaetscheck ist eine kurze Pruefung, ob du gerade wach bist oder traeumst. Fuehrst du ihn wach oft genug durch, machst du ihn irgendwann auch im Traum. Dort faellt das Ergebnis anders aus, und du wirst luzid.
Zuverlaessige Checks
Halte dir die Nase zu und versuche zu atmen. Im Traum gelingt es meist trotzdem. Schau auf deine Haende und zaehle die Finger. Lies einen Text, schau weg und lies erneut. Im Traum veraendert sich Geschriebenes haeufig. Ein Blick auf eine digitale Uhr funktioniert aehnlich.
Der haeufigste Fehler
Die meisten scheitern daran, dass sie den Check mechanisch abspulen und die Antwort schon kennen. Frage dich wirklich ernsthaft, ob das hier ein Traum sein koennte, und schau dich dabei aufmerksam um. Ohne echte Frage bleibt der Check wirkungslos.
Wann du ihn machst
Koppele die Checks an deine Traumzeichen. Wenn in deinem Tagebuch oft Bahnhoefe vorkommen, mach jedes Mal einen Check, wenn du wach einen Bahnhof siehst. Zehn bewusste Checks am Tag schlagen fuenfzig gedankenlose.
Dieser Text dient der Information und ersetzt keine aerztliche oder psychotherapeutische Beratung. Bei anhaltenden Schlafproblemen oder belastenden Traeumen wende dich an eine Fachperson.